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Flussbarsche


  • lateinisch: Perca fluviatilis
  • slowakisch: Ostriež obyčajný
  • englisch: Perch
  • deutsch: Barsch, Flussbarsch
  • der Rang: Ostnoploutví
  • das Gesinde: Okounovití
  • die Nahrung: das Raubtier
  • die Lebensdauer: 15 Jahre
  • die Geschlechtsreife: 2.-5. Jahre
  • Zeitabtauen: April-Mai
  • eine normale Grösse: 15-30 cm
  • das Maximum: ab 0,1 bis 0,4 kg

Der Flussbarsch ist ein sehr verbreiteter Fisch der ganzen nördlichen gemäßigten Zone. Er lebt in Europa, in einem erheblichen Teil Asiens und auch in Nordamerika, wo die Unterart P. fluviatilis flavescens mit gelblichen Flossen lebt. Er hat sich erfolgreich in Südaustralien eingewöhnt.

Er lebt praktisch in allen Gewässertypen ausgenommen von reinen Forellenbächen und stark überhitzten Tümpeln mit Sauerstoffmangel. Besonders gut geht es ihm in tieferen Talsperren mit gegliederten Ufern, wo er auch zu den größten Größen heranwachsen kann. Bei uns ist er die ursprüngliche und weit verbreitete Art.

Als ein typischer Vertreter der Stachelflosser hat der Flussbarsch zwei Rückenflossen, wobei die erste spitze Hartstrahlen hat und zur Wehr dient, während sich die Strahlen der Afterflosse verzweigen.

Weitere spitze Stacheln haben sich aus dem ersten Strahl der Bauchflossen und aus dem Vorsprung des Kiemendeckels entwickelt. Die Schuppen sind winziger und sehr grob mit gewelltem Rand (sog. Ktenoidschuppen oder Kammschuppen) und bedecken den Körper wie ein Panzer.

Der Körper ist relativ groß und die Größe nimmt mit dem Alter zu. Bei alten Flussbarschen steigt der Rücken stark hinter dem Kopf und bildet einen gewissen Buckel. Der Kopf hat ein geräumiges Maul, dessen Kiefer mit subtilen Gräten gebildet werden, unter denen eine dünne Haut gespannt wird. Er hat kleine Zähnchen, die eher nur grobe Flächen bilden und keinesfalls vorspringen.

Die Muskeln, die den Druck der Kiefer beherrschen, sind relativ schwach, deshalb hat der Flussbarsch einen entwickelten starken Schluckreflex und die im Maul gefasste Nahrung schiebt er gleich in den Schlund hin. Man kann es bei gefangenen Flussbarschen beobachten, die manchmal noch in der Hand des Fischers einen Spinnköder schlucken, dessen Haken sich ihnen im Maul gelöst hat. Beim Fischfang mit weichen Spinnködern wird dieser Fakt erfolgreich genutzt und erfahrene Spinnfischer lassen ihre Gummis den Flussbarschen noch einige Sekunden.

Die Augen erweisen ihrem Besitzer Ehre. Sie sind groß und der Flussbarsch nutzt sie wirklich als Hauptinformationsquelle über seine Umgebung und die visuellen Signale haben auch eine entscheidende Rolle beim Beutefang.

Die Verfärbung ist grünlich oder gelblich und von fast weißem Bauch bis zum Rücken wird er allmählich dunkel. Der Körperumriss wird mit 5 bis 9 senkrechten dunklen Streifen gestört, die vor allem in bewachsenen Gewässern eine wirksame Camouflage bilden.

Im Kontrast zur Tarnfarbe des Körpers ist aber die Flossenfarbe der Bauch-, After- und Schwanzflosse, die orange oder rot sind.

Der Flussbarsch ist bei uns ein häufiger Fisch, dessen Fang längst keine Domäne der Anfänger mit Schwimmer und Regenwürmern mehr ist. Er ist auch kein Unkrautfisch mehr und das Interesse an seinem Fang wächst ständig. Heute ist er beliebt beim leichten Spinnfischen und auch die Flugangler interessieren sich. Das alles geschieht leider aber in der Zeit, in der der Bestand allmählich sinkt, teilweise auch wegen des übermäßigen Fangs.

Mehr Informationen über diesen Fisch finden Sie unter www.mrk.cz im Fischatlas.