Rybí restaurace Šupina a Šupinka, apartmány

Zander


  • lateinisch: Sander lucioperca
  • slowakisch: Zubáč obyčajný
  • englisch: Pike perch
  • deutsch: Zander
  • der Rang: Ostnoploutví
  • das Gesinde: Okounovití
  • die Nahrung: das Raubtier
  • die Lebensdauer: 15 Jahre
  • die Geschlechtsreife: 3 - 5 Jahre
  • Zeitabtauen: April - Juni
  • eine normale Grösse: 40-70 cm
  • das Maximum: cca. 110 cm

Der Schwerpunkt des ursprünglichen Vorkommens dieses Fisches befindet sich im Gebiet von Osteuropa bis zu Südskandinavien. In vielen Revieren auf unserem Gebiet ist der Zander nicht ursprünglich, aber dank seines Konsumwertes wird er intensiv besetzt.

Bei uns wurde er wohl bereits Ende 18. Jh. in Wittingau eingeführt als Zusatzfisch in Karpfenteichen und später wurde er zu einem bedeutenden Teil des Bestandes in neu gebauten Staubecken. Gute Erfahrungen mit dieser Art haben später zum Besetzen mit Zander auch in vielen Gewässern Westeuropas (in Deutschland, Frankreich und Spanien) und sogar auch in den USA geführt.

Es ist nicht schwer den Zander zu erkennen, er ist so ein typischer Fisch, dass eine eventuelle Verwechslung nur mit dem verwandten Östlichen Zander (auch Wolgazander genannt) möglich ist, der bei uns nur in Südmähren lebt. Ein typisches Merkmal ist sein lang gestreckter Körper mit kleinen groben Schuppen und zwei Rückenflossen. Die Grundfarbe ist grau mit gelblichen und grünlichen Tönen, mit dem dunklen Rücken und weißen Bauch.

An den Seiten gibt es etliche dunklere senkrechte Streifen, die mit der wachsenden Größe allmählich entschwinden. Die Augen sind dem Leben in schlechten Lichtbedingungen angepasst und enthalten eine hoch reflektierende Schicht, die so wirkt, als ob die Augen Licht ausstrahlen würden.

Die Bauchflossen sind gleich hinter die Brustflossen verschoben, was dem Zander eine unauffällige verstohlene Bewegung dicht über dem Boden ermöglicht. Im Maul findet man unter Bezahnung einige auffällige Zähne, so genannte „Hundszähne“, die diese Art vom Östlichen Zander unterscheiden.

Das zweite Unterscheidungsmerkmal ist die Beschuppung des Kopfteiles. Bei diesem Zander findet man die Schuppen nur im obersten Teil des Kiemendeckels, bei dem Östlichen greifen sie bis in den Augenbereich ein. Der Zander wird für einen ziemlich empfänglichen Fisch gehalten, der sauerstoffbedürftig ist und leicht einer rücksichtslosen Manipulation unterliegt.

Bei Teichabfischungen ist diese Art aus dem Abfischplatz im Voraus auszufischen, beim Sportfischfang gelangt es oft zum Sterben von tiefer verklemmten Einzelnen und aus der Tiefe herausgezogenen Fischen. Sollte er ins Revier zurückgegeben werden, wird deshalb ein rücksichtsvolles Umgehen seitens des Fischers verlangt.

Der Zander gehört heute bei uns zu einer massiv gefischten Art, auf die sich viele von Fischern spezialisieren. Aufgrund der hohen Qualität und des Preises seines Fleischs wird er oft zu einem Objekt des illegalen Fischfangs, der auf manchen Gebieten sehr verbreitet ist.

Der Zander allein wird vom übermäßigen Fang nicht bedroht, aber örtlich sind Sinken seiner Anzahl und des Anteils größerer Exemplare bemerkbar.

Mehr Informationen über diesen Fisch finden Sie unter www.mrk.cz im Fischatlas.