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Regenbogenforelle


  • lateinisch: Oncorhynchus mykiss
  • slowakisch: Pstruh dúhový
  • englisch: Rainbow trout
  • deutsch: Regenbogenforelle
  • der Rang: ohne Knochen
  • das Gesinde: der Salmoniden
  • die Nahrung: Allesfresser, das Raubtier
  • die Lebensdauer:
  • die Geschlechtsreife: 2. Jahr
  • Zeitabtauen: Otober-Januar
  • eine normale Grösse: 25-40 cm
  • das Maximum: bis 120cm

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieser Art ist der nördliche Pazifik von Kalifornien über die Britisch-Kolumbien und Alaska bis auf Kamtschatka. Ähnlich wie die Forelle bildet sie ganze Reihe von Formen (die Meerforelle, Seeforelle, Bachforelle und andere verschiedene geographische Arten), von denen die bekannteste die Meerforelle mit erheblicher Größe ist und die in ihrer Heimat als Steelhead bezeichnet wird. Diese Form soll ein attraktiver Sportfisch sein und auf den meisten Gebieten ist sie wertvoller als andere Arten der pazifischen Lachse. In einige von Flüssen kommen zum Ablaichen nur Hunderte von Exemplaren dieses wunderschönen Fisches.

Im Inland bildet die Regenbogenforelle kleinere und mehrfarbige Formen, die in Flüssen und Seen leben und gerade einige von denen wurden zur Basis für Veredelung der wirtschaftlichen Linien, die heute in der ganzen Welt künstlich gezüchtet und oft auch in Sportgewässer besetzt werden. Außerdem wurde die Regenbogenforelle an vielen Orten der Welt (in Norwegen, Schweden, Argentinien, Peru, Uganda, Kenia, …) besetzt, wo er örtlich praktisch wild lebt.

Dank eines großen Areals und großer Menge von Formen wurde diese Forelle mehrmals beschrieben und der gegenwärtige wissenschaftliche Name wird allgemein eine relativ kurze Zeit benutzt, in älteren Büchern wird sie meistens unter dem lateinischen Namen Salmo gairdnerii angegeben.

Gleich wie bei unserer Forelle ist es auch bei dieser Art im Laufe der Zeit zur Kreuzung einzelner Linien bei der Aufzucht des Besatzes gekommen und reine ursprüngliche Populationen gibt es heute selten.

Es ist nicht schwer die Regenbogenforelle von anderen lachsartigen Fischen zu unterscheiden. Ihr Körper hat eine grauliche oder silberige Farbe mit einem dicken waagerechten rosaroten Streifen an den Seiten. Kleine dunkle Punkte bedecken den ganzen Körper und im Unterschied zu anderen Salmoniden gibt es eine große Anzahl von denen auch auf der Rücken- und Fettflosse.

Die Verfärbung und Körperproportionen sind vom Ort, von Zuchtbedingungen und von der konkreten Linie her sehr unterschiedlich. So können wir schlanke oder auch grässlich robuste Forellen finden, manchmal nur mit einem Flossenrest. Bei der Farbe schwankt vor allem die gesamte Intensität der Verfärbung zwischen silberigen und ganz dunklen.

Nach Tschechien wurde die Regenbogenforelle zum ersten Mal 1888 aus Deutschland eingeführt. Spätere Einfuhren in 20. Jh. stammten vor allem aus Dänemark und ihre Grundform sollte die Seeform der Regenbogenforelle aus dem See Kamloops in Britisch-Kolumbien (damals als Salmo gairdnerii kamloops angegeben) sein.

Die Zucht in Becken, Teichen und Käfigen in Staubecken trägt heute alle Merkmale der modernen wirtschaftlichen Großzucht einschließlich des Lebens vieler Fische in einem relativ zusammengedrängten Raum und des automatischen Fütterns mit granulierten Futtergemischen.

Heute wird die Regenbogenforelle viel in Sportreviere besetzt und in einigen Flüssen (in der Lautschna, Mettau u.a.) laicht sie natürlicherweise. Leider kommt es wegen dem übermäßigen Besetzen aus der künstlichen Aufzucht zur Situation, in der die Regenbogenforellen mit ungenügend entwickelten Flossen ohne Merkmale der Wildfische gefangen werden und in Augen der Fischer zu „gefleckten Plötzen“ herabgesetzt werden. Es ist Schade und Folge der Unfähigkeit unserer Fischgemeinschaft mindestens in einigen Hinsichten den Fischfang vom Fischkonsum zu trennen. Ein massives Besetzen mit der Regenbogenforelle ist nur Folge der Unmöglichkeit, in bestehenden Verhältnissen ausreichende Bestände der ursprünglichen Forelle aufrecht zu erhalten und das Interesse der Fischer zu befriedigen.

Mehr Informationen über diesen Fisch finden Sie unter www.mrk.cz im Fischatlas.