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Karfen


  • lateinisch: Cyprinus carpio
  • slowakisch: Kapor obyčajný
  • englisch: Carp
  • deutsch: Karpfen
  • der Rang: Máloostní
  • das Gesinde: der Karpenfische
  • die Nahrung: Allesfresser
  • die Lebensdauer: 40 Jahre
  • die Geschlechtsreife: 3 - 5 Jahre
  • Zeitabtauen: Mai-Juni
  • eine normale Grösse: 40-65 cm
  • das Maximum: 110cm

Der Karpfen ist heutzutage einer der häufigsten und verbreitesten Fische der Welt. Außer der ursprünglichen riesigen Verbreitung vom Donaugebiet bis zu Japan wurde er an vielen Orten der Welt besetzt. Einmal wird er für Fischproduktion geschätzt (im Israel, in Indonesien und in manchen Staaten Afrikas), ein anderes Mal ist er ein gehasstes Schadtier und der Urheber des Zusammenbruches von vielen ursprünglichen Ökosystemen (in Australien, in den USA).

Vor seinem Ziehen durch die Welt hatte er einen Ruf der allesfressenden schnell wachsenden Art mit hochwertigem Fleisch, die Manipulation und Transport gut leiden kann. Nur wenige von anderen Arten sind für die kommerzielle Zucht geeignet und der Karpfen ist einer der am längst gezüchteten Fische.

Die Zucht in Europa und Fernosten hat eine tausendjährige Tradition – in China wurde der Karpfen bereits vor Christi gezüchtet, in Europa haben schon die alten Römer die Donaukarpfen gezüchtet.

Bei uns hat die Karpfenzucht auch eine lange Tradition und Anlegen von Tausenden Karpfenteichen hat für immer das Aussehen der Landschaft an vielen Orten in Böhmen und Mähren verändert.

Auf dem Gebiet der Tschechischen Republik gibt es den Karpfen nur in Donaunebenflüssen – vor allem in den Flüssen Morava und Thaya. Auf dem restlichen Teil unseres Gebietes wurde er besetzt und an den meisten Orten würde er sich ohne regelmäßiges Besetzen nicht erhalten.

Der ursprüngliche Wildkarpfen (auch Sasan genannt) lebt in fließenden Flüssen mit Warmwasser und er unterscheidet sich von heutigen hochrückigen und hochgezüchteten Linien, die für die Zucht in stehenden Gewässern bestimmt sind. Mit seinem niedrigen Körper erinnert er eher an den Graskarpfen, er hat große goldene Schuppen, zwei Paar Barteln und mächtige abgerundete Flossen. Heute ist er immer wertvoller und die größte Gefahr stellt für ihn die Kreuzung mit hochgezüchteten besetzten oder in Flüsse entkommenen Karpfen dar.

Hochgezüchtete Linien unterscheiden sich in vieler Hinsicht – in Körpergröße und Proportionen, Hautpigmentierung, Beschuppung (zum Beispiel Spiegelkarpfen, Zeilkarpfen, Nacktkarpfen) und bekannt sind auch in Japan gezüchtete Farbkarpfen Koi. Die Züchtung ist ein ständiges Prozess und verläuft auch in dieser Zeit. So ist es in der jüngeren Vergangenheit zur Kreuzung von ursprünglichen tschechischen Linien zum Beispiel mit ungarischen Karpfen oder dem Sasan gekommen.

Die Kreuzung hat eine große Bedeutung, weil die hochwertigen gezüchteten Linien schneller wachsen, widerstandsfähig gegen Krankheiten sind und ihre Zucht viel ökonomischer ist. Falls die Karpfen ihrem Schicksal überlassen werden, wie es nach ihrem Besetzen in Australien war, bilden sie sehr schnell Populationen, die der ursprünglichen wilden Form, die niedrig ist und langsam wächst, nah sind.

Mehr Informationen über diesen Fisch finden Sie unter www.mrk.cz im Fischatlas.